29. Januar 2012 Sabine Stüber

Schlecker-Filialen in Templin und Schwedt von Schließung bedroht – Beschäftigte dürfen nicht für Krise zahlen!

Zum angekündigten Insolvenzverfahren und die Entlassung von zehntausenden Beschäftigten beim Einzelhandelsunternehmen Schlecker, erklärt die direkt gewählte linke Bundestagsabgeordnete Sabine Stüber (Wahlkreis Uckermark – Barnim):

Medienberichten zu Folge sind deutschlandweit zehntausende Arbeitsplätze in Gefahr, weil im Einzelhandel die Nachfrage stagniert und ein ruinöser Verdrängungswettbewerb herrscht. Auch die Filialen in Templin und Schwedt sollen vom Stellenabbau betroffen sein. „Das ist eine Katastrophe gerade für die Uckermark.“, so Sabine Stüber zu den Ankündigungen der Unternehmensleitung. „Schlecker hat seine Beschäftigten jahrelang überwacht und ihre Löhne gedrückt. Es wäre fatal, wenn die Beschäftigten nun auch noch die Zeche für eine gescheiterte Unternehmenspolitik zahlen sollen. Der Erhalt von Arbeitsplätzen muss im Moment die höchste Priorität haben.“, so Stüber weiter.

Der milliardenschwere Firmeneigner Anton Schlecker ist nun in der Pflicht, mit seinem Privatvermögen zu haften und sich so am Erhalt der Arbeitsplätze zu beteiligen. Zudem ist Mitbestimmung der Gewerkschaft ver.di und des Betriebsrates im Insolvenzverfahren geboten. „DIE LINKE wird weiterhin solidarisch an der Seite der Beschäftigten.“ so die Linkspartei-Abgeordnete Stüber abschließend.