28. Juni 2016

Sprache ist der Schlüssel

Sprache, schulische Qualifikation und Ausbildung: Das sind die unverzichtbaren Grundpfeiler, auf denen die Integration von Migrant*innen aufbauen muss. Darüber verständigten sich Abgeordnete der LINKEN aus verschiedenen Regionen der Uckermark beim Gedankenaustausch  mit dem Integrationsbeauftragten des Landkreises, Mazierullah Qaderi. Mit an dessen Seite: Der Vorsitzende des Integrationsbeirates des Landkreises, Gerhard Rohne sowie die Landtagsabgeordnete der LINKEN, Isabelle Vandré. Als Kernthema der fachlichen Beratung hatte sich die Runde die Asyl- und Flüchtlingspolitik in den Kommunen gesetzt – und passend dazu gleich noch die Auswirkungen des Landesaufnahmegesetzes mit in den Blick genommen. Das schreibt, gerade hinsichtlich des „Dreigestirns gelingender Integration“ aus Sprache, schulischer Qualifikation und Ausbildung, eine bessere Vernetzung und Bündelung der Aktivitäten fest. Das betrifft nicht nur die bereits existierenden, zum größten Teil ehrenamtlichen Strukturen. Es geht auch darum, dass klare Verantwortlichkeiten geschaffen und benannt werden sollen.
Auch soziologisch und lebenspraktisch gingen die Teilnehmer der Runde mit neuem Wissen danach wieder an ihre Arbeit: Der Integrationsbeauftragte zeigte wissenswerte Zusammenhänge hinsichtlich der Gewohnheiten und Lebensweisen der Asylbewerber auf. Zudem vermittelte er für die Integrationsabeit wertvolle Einsichten in die kulturellen Hintergründe und Fluchtursachen der Bürgerkriegsflüchtlinge.