24. Oktober 2011 Torsten Krause

Atompläne Polens: Beteiligungsverfahren nutzen

Der Vorstand DIE LINKE. Uckermark hat auf seiner Sitzung am 19. Oktober beschlossen die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Uckermark aufzufordern sich an dem grenzüberschreitenden Beteiligungsverfahren zu den Plänen der polnischen Staatsregierung ein Atomkraftwerk zu bauen zu beteiligen und ihre Ängste, Befürchtungen und Bedenken deutlich zu artikulieren.

Gleichzeitig möchten wir unseren Dank ausdrücklich allen engagierten Beiteiligten in Bürgerinitiativen und Vereinen zukommen lassen, die sich bereits in den vergangenen Monaten stark gegen die polnischen Pläne eingesetzt haben.

DIE LINKE lehnt die Nutzung der Kernenergie ab - in Polen und überall auf der Welt. Wir möchten, dass die zukünftige Energieversorgung weder die Gesundheit der Menschen noch unsere Umwelt gefährdet. Wir setzen dafür auf alternative Energieformen und fordern die Brandenburgische Landesregierung und der Regierung der Bundesrepublik Deutschland auf in Gesprächen mit den polnischen Partnern unsere Einwände zu transportieren, Alternativen aufzuzeigen und Unterstützung bei der Realisierung zur Anwendung erneuerbarer Energien anzubieten.

DIE LINKE. Uckermark wird alle Initiativen gegen Atomkraft weiterhin unterstützen. Auf unserer kommenden Mitgliederversammlung am Samstag, den 21. Januar in Schwedt werden wir uns mit Fragen der Energieversorgung beschäftigen.

Torsten Krause