8. November 2011 Sabine Stüber

Regionalkonferenz der LINKEN in Angermünde

Impressionen von der Regionalkonferenz

Impressionen von der Regionalkonferenz

Viele LINKE aus Uckermark und Barnim kamen am Abend des 4. November zur Regionalkonferenz nach Angermünde, um den Ausführungen unserer Minister der Landesregierung Markov und Christoffers zu folgen und Fragen beantwortet zu bekommen. Helmuth Markov berichtete, dass bestimmte Prioritäten gesetzt werden müssen, um einer weiteren Verschuldung und damit einer unverantwortlichen Zahlung von Millionen Zinsen entgegen zu wirken. Deshalb gilt es, abhängig von einer absoluten Notwendigkeit, über zu realisierende Projekte der Landesregierung genau zu entscheiden. 

Brandenburg muss ein Industrie- und Technologieland bleiben. Dazu muss die Mittelstandsfinanzierung neu geschrieben und die Unternehmensstruktur neu gestaltet werden, sagte Ralf Christoffers. Notwendig sei dies, weil Brandenburg ab 2014 nicht mehr als strukturschwache Region von der EU sonderfinanziert wird, es wird eine neue Strukturformperiode beginnen. Er sprach mir aus dem Herzen, indem er sagte, dass kleine und mittelständische Betriebe unsere Aufmerksamkeit stärker erfahren müssen. Sie passen mit ihrer Betriebsform und ihrer Möglichkeit den Menschen hier Arbeit zu geben, genau in unseren Landstrich.  

Die Fragen aus der Region eröffnete unser Templiner Bürgermeister, Detlef Tabbert. Seine Frage richtete sich darauf, wie dem Auseinanderdriften der Regionen in Brandenburg entgegnet werden kann. Die Uckermark ist einfach ein Stück zu weit von der Berliner Metropole entfernt, um davon ausreichend profitieren zu können. 

Anschließend stellten sich eine Reihe von Kandidaten für den im Februar zu wählenden Landesvorstand vor.