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Heidi Hartig

Das muss drin sein

Den Sonnabendvormittag des 25. April nutzten 50 LINKE Uckermärker, um sich zur aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt und den Aktivitäten der Partei DIE LINKE auszutauschen. Eine Grundlage zur Diskussion gaben  die Ausführungen von Martin Günther, Mitglied des Landesvorstandes, und von Isabelle Vandré, Landtagsabgeordnete für Uckermark und Oberhavel.

Die Aussage der Bundesregierung, dass es geschafft wurde wieder an das Lohnniveau vom Jahr 2000 anzuknüpfen, wurde sehr anschaulich widerlegt. Dies treffe lediglich für die Besserverdienenden zu. Neben einem Reallohnrückgang von 5,5% ist die Zahl der Minijobs von 12 auf 15 % der Gesamtjobangebote gestiegen, davon haben 4,8 % nur diesen einen Job. Weiterhin sind die befristeten Arbeitsverhältnisse von 5 auf 10% gestiegen, ist der Anteil von Leiharbeitsverträgen von weniger als 1% auf 2,3% gestiegen und ist der Trend, Teilzeitbeschäftigungen nur unter 20 Stunden anzubieten, nicht mehr zu übersehen.

Isabelle Vandré machte die Auswirkungen des für diese Gesellschaft typischen Spruches „Jeder ist seines Glückes Schmied“ sichtbar. Was passiert mit dem Selbstbewusstsein der Betroffenen, wenn die Möglichkeit, sein Können zur Absicherung des Lebensunterhaltes einsetzen zu dürfen, absolut vom Profitstreben der Unternehmer abhängig ist? Die Aktivitäten der LINKEN sollen ein deutlicher Hinweis darauf sein, dass der nach jahrelanger Diskussion eingeführte Mindestlohn in vielen Fällen nicht für ein anständiges Leben ausreichend ist.

Mit der bundesweiten Kampagne der LINKEN „Das muss drin sein“ startet der Kreisverband Uckermark auf seinem traditionellen Friedensfest am 1. Mai in Mescherin.